Eine Geschichte aus dem Eichsfeld…
Das Haus derer von Knorr wurde zu Beginn des 16. Jahrhunderts auf den Überresten der Uderschen Ursiedlung erbaut und befindet sich in direkter Nachbarschaft zur Kirche.
Ersterwähnungen dieser Siedlung und der Familie von Knorr gehen auf das 11. Jahrhundert zurück. Die Familie von Knorr (auch genannt „de Othera“) war ein Rittergeschlecht, welches vielfältige Aufgaben im mittelalterlichen Eichsfeld hatte.
Enge Beziehungen wurden zur Burg Scharfenstein, zum Rusteberg aber auch zu den Hansteinern und Winzingeröder Adelsfamilien nachgewiesen.
Das Wappen der Familie ist der Becher, welcher auf ein Mundschenkamt deuten lässt.
Im 16. Jahrhundert wurden Teile der Familie mit denen von Hanstein und Winzingerode vermählt und führten fortan den Namen von Hanstein-Knorr und von Winzingerode-Knorr. Teile der Familie wanderten im 17. Jahrhundert ins Baltikum aus und nannten sich fortan von Knorring.
Diese Familie existiert noch heute und führt ebenfalls im Familienwappen den Becher. Peter von Knorring (Professor für Sanierung und Denkmalkunde) beschreibt auf seiner Homepage das Knorrsche Haus in Uder als Ursprung seiner Familie.
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