Herbstputz um das Knorrsche Haus / Filmabend / 29.10.2021

2 Ereignisse an einem Tag: „Unser Dorf hat Wochenende“ und was dies in Uder bedeutet, wurde vom MDR in Bild und Ton festgehalten. Am Abend hieß es Ortswechsel - im Gemeindesaal lief der Film"verplant"

Liebe Mitglieder und Freunde des Knorrschen Hauses, ich freue mich, dass es wieder etwas zu berichten gibt und wenn es etwas zu berichten gibt, kann der Verein auf ein Event zurückblicken und diesmal sind es sogar zwei an einem Tag. Am Freitag dem 29.10.2021 „hatte unser Dorf Wochenende“ und was dies in Uder bedeutet, wurde vom MDR in Bild und Ton festgehalten. (Ausstrahlung der Sendung „Unser Dorf hat Wochenende“ am 14. und 20.11.2021). Somit kam es ganz gelegen, dass der Vorstand für diesen Tag einen Arbeitseinsatz im Bereich des Kessenborns geplant hatte. In meinem letzten Bericht hatte ich über die anstehenden Baumaßnahmen berichtet und diese werden in der kommenden Woche Fahrt aufnehmen. Dazu waren allerdings einige vorbereitende Maßnahmen von Nöten und diese wurden am besagten Nachmittag von Ulli Wölm, Volker Gunkel, Andreas Uhlich, Sven Macke, Werner Anhalt und Jens Offenbecher ausgeführt. Mit Spitzhacken bewaffnet haben sie das Pflaster angehoben, welches später, an anderer Stelle eine neue Verwendung finden wird. Angespornt von den Kameras des MDR-Teams gaben die sechs Männer alles. Aber selbst der Kameramann zeigte vollen Körpereinsatz, er ging während seines Drehs anteilig auf die Knie, um das Tun adäquat in Szene zu setzen. Unterdessen waren Ines Gunkel und Wilma Anhalt mit dem Entfernen der vielen Laubblätter beschäftigt, auch diese Arbeiten sind notwendig, um das Areal sauber und gepflegt zu präsentieren. Das Filmteam nutze die Gelegenheit, um einen Blick ins Innere des Knorrschen Hauses zu werfen und waren von dem Ambiente sichtlich begeistert.

Um 19:00 Uhr hieß es Ortswechsel, die nächste Veranstaltung fand nämlich im Dorfgemeinschaftshaus statt. ……nur 15 Minuten brauchte Keule (alias Matthias Schneemann), um mit dem Fahrrad von seinem zu Hause in Heiligenstadt bis nach Uder ins Dorfgemeinschaftshaus zu gelangen. Ein Wimpernschlag gegenüber dem, was er und sein Freund Otti (alias Tobias John) vom 01.08.2018 bis zum 31.05.2019 bewerkstelligt haben. Lange vorher schmiedeten die Beiden, aus einer Bierlaune heraus, den unglaublichen Plan, mit dem Fahrrad von Heiligenstadt bis nach Saigon (südlichster Zipfel Vietnams) zu fahren. Wer sich nun Google Maps öffnet, um die Strecke nachzuvollziehen, wird schnell merken, wie viele Landesgrenzen zu überqueren sind. Es geht über Tschechien - Österreich- Ungarn- Serbien- Rumänien- Bulgarien- Türkei- Iran- Usbekistan- Turkmenistan- Kirgisistan- China- nach Vietnam, wo sie nach 304 Tagen ihren Bestimmungsort Saigon erreichten. Da sich die Mehrzahl der Länder außerhalb des Schengenraumes befindet, kann man sich vorstellen (nein, man kann es nicht) welche Hürden, über die witterungsbedingten Probleme hinaus, zusätzlich zu stemmen sind. Die Willkür der Behörden hatte den Beiden einige unfreiwillige Pausen verschafft. Zum Glück gab es da noch einen dritten Mann im Bunde, er heißt Waldemar (Waldemar Schleicher) und er zog die Fäden im Hintergrund. Er begleitete die Beiden die ersten 1000 km, besuchte sie zum Jahreswechsel in Kirgisistan, wo er die Radfahrer mit vielen Ersatzteilen aus Deutschland versorgte. Des Weiteren stieß er 1000 km vor Saigon zu den Beiden, um mit ihnen gemeinsam die Zieleinfahrt zu erleben. Waldemar ist es auch zu verdanken, dass dieser Film mit dem Titel „VERPLANT“ überhaupt zustande gekommen ist. Er arbeitet beim hessischen Rundfunk und hat daher das entsprechende Know-how, um einen solchen Film aus vielen kleinen Videos zusammenzuschneiden. Ich hoffe, ich habe bei all denen, die den Streifen noch nicht gesehen haben, Lust auf diesen Film geweckt. Es ist (noch wage) eine weitere Aufführung im Innenhof des Knorrschen Hauses für das Frühjahr’22 geplant. Ich finde, das wäre doch eine schöne Sache und vielleicht kommt dann Keule in Begleitung seiner beiden Mitstreiter, die am Freitag leider verhindert waren. An dieser Stelle möchte ich meine Ausführungen beenden und verbleibe wie immer, mit den besten Wünschen einer guten Gesundheit für alle Mitglieder und Freunde des “Knorri“.

 

 







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